12.08.2010

MOLOGEN AG: Klinische Studien auf den Weg gebracht

  • Wichtige Meilensteine mit Darmkrebs- und Nierenkrebsmedikament erreicht
  • Erhöhung der FuE-Aufwendungen durch Studienbeginn der Phase II mit Darmkrebsmedikament
  • Fördermittel zur Entwicklung von DNA-basierten Impfstoffen erhalten
  • Mittel aus Kapitalerhöhung sichern Forschungsaktivitäten bis weit ins Jahr 2011
Im ersten Halbjahr 2010 hat die Berliner MOLOGEN AG wichtige Fortschritte mit ihren Krebsmedikamenten gemacht: Im Juni wurde die Phase II Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit des Darmkrebsmedikaments MGN1703 gestartet. Außerdem wurde die Phase I/II Studie für den zweiten MOLOGEN-Produktkandidaten, die Nierenkrebstherapie MGN1601, genehmigt. Auch im Bereich der DNA-Impfstoffe hat das Unternehmen wichtige Forschungsprojekte auf den Weg gebracht. Darüber hinaus konnte MOLOGEN im Juni erfolgreich eine weitere Kapitalerhöhung durchführen, aus der dem Unternehmen finanzielle Mittel in Höhe von 4,3 Mio. € zugeflossen sind.

Planmäßige Geschäftsentwicklung

Die Umsatzerlöse der MOLOGEN AG lagen im ersten Halbjahr 2010 mit 36 T€ erwartungsgemäß weiter auf niedrigem Niveau (Vorjahr: 34 T€). Insgesamt investierte das Unternehmen zwischen Januar und Juni 2010 im Bereich Forschung und Entwicklung 2,1 Mio. € (Vorjahr: 1,5 Mio. €). Die Erhöhung der Ausgaben im FuE-Bereich ist vor allem auf die klinischen Entwicklungsprogramme – insbesondere auf die Vorbereitungen und den Start der klinischen Phase II Studie mit dem Krebsmedikament MGN1703 – zurückzuführen. Damit erhöhte sich der Fehlbetrag im ersten Halbjahr 2010 erwartungsgemäß auf rund -3,0 Mio. €. MOLOGEN verfügte am Stichtag über Finanzmittel in Höhe von 6,4 Mio. €. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens bleibt mit 88 Prozent weiter auf sehr hohem Niveau.

Fortschritte mit DNA-Impfstoffen

Neben dem Beginn der Phase II Studie für MGN1703 und der Zulassung von MGN1601 für eine Phase I/II Studie hat MOLOGEN auch die Entwicklung eines Leishmaniose-Impfstoffes für den Menschen weiter vorangetrieben. Derzeit befindet sich der neuartige DNA-Impfstoff in präklinischen Tests. Das Projekt wird mit Fördermitteln der Europäischen Union für drei Jahre mit insgesamt 3,0 Mio. € unterstützt. Weitere Fördermittel wird MOLOGEN auch für die präklinische Entwicklung eines sowohl vorbeugenden als auch therapeutischen Impfstoffes gegen die Infektion durch Hepatitis-B-Viren erhalten. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der EuroTrans-Bio-Initiative der Europäischen Union gefördert und soll bis Ende 2012 abgeschlossen sein.

Ausblick 2010

Die vorhandenen liquiden Mittel der MOLOGEN AG sichern die Durchführung aller geplanten Aktivitäten und klinischen Studien bis weit ins Jahr 2011. Es ist beabsichtigt, bereits im vierten Quartal 2010 mit der Phase I/II Studie für die Gentherapie gegen Nierenkrebs MGN1601 zu beginnen. Erste Aussagen zu erreichten Studienziele der Phase II Studie mit dem Darmkrebspräparat MGN1703 werden voraussichtlich im ersten Quartal 2011 vorliegen.

Über MOLOGEN

Die MOLOGEN AG, ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in Berlin, ist auf die Erforschung und Entwicklung innovativer Arzneimittel auf Basis von DNA-Strukturen spezialisiert. Im Fokus der Aktivitäten stehen Produktentwicklungen für die Behandlung von Krebs sowie Impfstoffe gegen schwere Infektionskrankheiten.

MOLOGEN wurde 1998 gegründet und gehört weltweit zu den wenigen Biotechnologie-Unternehmen mit einer gut verträglichen DNA-basierten Krebsbehandlung im klinischen Entwicklungs­stadium.



Die Aktie der MOLOGEN AG ist im Prime Standard der Deutschen Börse gelistet (ISIN DE 0006637200).

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