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11.11.2013

MOLOGEN AG steigert Potenzial der Produktpipeline – 9-Monatsbericht veröffentlicht

  • Drei verschiedene Wirkstoffe im klinischen Entwicklungsprozess
  • Fortschritte führen zu leichtem Anstieg der Forschungsaufwendungen
  • Weiterhin solide finanzielle Ausstattung
Die MOLOGEN AG hat im Rahmen des heute vorgelegten 9-Monatsberichts 2013 über die erfolgreiche Weiterentwicklung und Verbreiterung ihrer Produkt-Pipeline berichtet. Mit dem Fortschreiten der Produktentwicklung erhöhten sich zugleich die damit einhergehenden Aufwendungen des Unternehmens, so dass sich der Verlust in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2013 entsprechend auf 6,6 Millionen Euro beläuft. Für die weiteren Forschungsaktivitäten stehen der MOLOGEN AG damit mit Stand zum 30. September 2013 liquide Mittel in Höhe von 17,6 Millionen Euro zur Verfügung.

Potenzial der Produkt-Pipeline gesteigert
Im Bereich Forschung und Entwicklung konnte MOLOGEN für die Hauptproduktkandidaten MGN1703 und MGN1601 endgültige Ergebnisse aus den jüngsten klinischen Studien vorlegen. Diese bestätigten die bereits berichteten vorläufigen Ergebnisse der Untersuchungen. Während auf dem europäischen Krebskongress „ESMO World Congress on Gastroinstestinal Cancer“ der Abstract zu den Ergebnissen der Phase-II-Studie mit MGN1703 in der Indikation Darmkrebs als sehr beachtenswert eingestuft wurde, zeigte die Endauswertung der Phase-I/II-Studie mit dem Nierenkrebs-Impfstoff MGN1601 neben der einer sehr guten Verträglichkeit auch ein vielversprechendes Gesamtüberleben bei einigen der Patienten.

Neben dem Abschluss dieser jüngsten Studien beantragte MOLOGEN parallel die Genehmigung für die klinische Erprobung von MGN1703 in den USA, die nach Ende des Berichtszeitraums bereits erteilt wurde. Ebenso nach Ablauf der ersten neun Monate schloss das Unternehmen die Planungen zu einer klinischen Studie mit MGN1703 in der Indikation kleinzelliger Lungenkrebs (SCLC) ab und startete die klinische Phase-I-Studie zur Erprobung des therapeutischen Impfstoffs MGN1404 gegen schwarzen Hautkrebs unter Leitung der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Insgesamt steigt die Zahl der Wirkstoffe in der klinischen Entwicklungsphase somit erstmals auf drei: MGN1703, MGN1601 und MGN1404.

Dr. Matthias Schroff, Vorstandsvorsitzender der MOLOGEN AG, erklärt: „Seit dem Abschluss der Datenauswertungen richten wir unser Augenmerk bereits auf die Planung der klinischen Zulassungsstudie mit MGN1703 und die Erhöhung des Marktpotenzials durch den Start des klinischen Entwicklungsprozesses in den USA. Parallel dazu setzen wir die Aktivitäten zur Auslizenzierung von MGN1703 fort. Wir steigern das Potenzial unserer gesamten Pipeline durch die Adressierung zusätzlicher Erkrankungen und die klinische Entwicklung neuer Therapien wie MGN1404.“

Operative Kennzahlen per 30. September 2013
Insgesamt erzielte die MOLOGEN AG im Berichtszeitraum erwartungsgemäß niedrige Umsatzerlöse von 0,2 Millionen Euro (Vorjahr: 0,1 Millionen Euro). Zudem wurden aufgrund abgeschlossener Fördermittelprojekte keine nennenswerten außerbetrieblichen Erträge verbucht (Vorjahr: 0,2 Millionen Euro). Mit der Ausweitung der Pipeline wurde auch der Unternehmensbereich Forschung und Entwicklung im Berichtszeitraum personell verstärkt. Zudem stiegen die Kosten entsprechend der gestiegenen Zahl der geplanten und laufenden klinischen Studien. Zwischen Januar und September 2013 beliefen sich die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung auf 4,4 Millionen Euro und lagen damit um 0,1 Millionen Euro über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Verlust betrug in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 6,6 Millionen Euro und fiel damit erwartungsgemäß höher aus als im Vorjahresvergleichszeitraum mit 5,7 Millionen Euro. Zur Fortführung der weiteren Geschäftstätigkeit verfügte MOLOGEN mit Stand zum 30. September 2013 über liquide Mittel in Höhe von 17,6 Millionen Euro und ist somit weiterhin finanziell solide aufgestellt.

Ausblick
MOLOGEN geht weiterhin von den im Lagebericht 2012 formulierten Zielen aus, die vor allem im Forschungs- und Entwicklungsbereich liegen. Dabei ist insbesondere die Fortführung der klinischen Entwicklungsprogramme für die Produktkandidaten MGN1703 und MGN1601 zu nennen. Die dafür notwendigen Maßnahmen und Investitionen gehen auch in 2013 und 2014 zu Lasten einer kurzfristig positiven Ergebnisentwicklung. Vor diesem Hintergrund rechnet MOLOGEN vor allem für das Gesamtjahr 2013 erneut mit einem negativen Jahresergebnis und einer Ausweitung des Verlustes.

Im Bereich der Kooperationen und Partnerschaften strebt MOLOGEN weiterhin den Abschluss eines Lizenzvertrages für den Produktkandidaten MGN1703 mit einem Partner aus der pharmazeutischen Industrie an.

Die erfolgreiche Weiterentwicklung der Produktpipeline in den ersten neun Monaten 2013 und die solide finanzielle Ausstattung bilden den Grundstein für eine weitere Wertsteigerung der Pipeline und die positive Entwicklung des Unternehmens. MOLOGEN blickt daher zuversichtlich dem verbleibenden Jahresverlauf entgegen.

Download des vollständigen Finanzberichtes unter www.mologen.com/de/investoren.


Über die MOLOGEN AG
Die MOLOGEN AG ist ein börsennotiertes Biotechnologie-Unternehmen mit Sitz in Berlin, das innovative Arzneimittel in den Bereichen Onkologie und Infektionskrankheiten erforscht und klinisch entwickelt. Zu den wichtigsten Produktkandidaten zählt der DNA Immunmodulator MGN1703, der in den Indikationen Darmkrebs und Lungenkrebs klinisch entwickelt wird. Die zellbasierte Krebstherapie MGN1601 zur Behandlung von Nierenkrebs befindet sich ebenfalls in der klinischen Entwicklungsphase. MOLOGEN gehört aufgrund der einzigartigen, patentierten Technologien und innovativen Produktentwicklungen zu den führenden Biotechnologie-Unternehmen auf den Gebieten der DNA-Medizin und der zellbasierten Therapien.

Die Aktie der MOLOGEN AG (ISIN DE0006637200) notiert im Prime Standard der Deutschen Börse.

Verbandszugehörigkeiten:
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MIDGE®, dSLIM® und MOLOGEN® sind eingetragene Marken der MOLOGEN AG.


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