14.08.2012

MOLOGEN AG: Große Erfolge bei Produktpipeline und Kapitalmaßnahmen - Halbjahresbericht vorgelegt

  • Krebstherapien MGN1703 und MGN1601 mit herausragenden Studienergebnissen
  • Weiterentwicklung der Pipeline durch Lungenkrebsstudie und Forschungskooperation
  • Größte Kapitalerhöhung des Unternehmens erfolgreich platziert
Im ersten Halbjahr 2012 erzielte die MOLOGEN AG bedeutende Erfolge bei der Weiterentwicklung der Produktpipeline. Wichtige Studienergebnisse zu den beiden Hauptproduktkandidaten MGN1703 (Darmkrebs) und MGN1601 (Nierenkrebs) übertrafen dabei die Erwartungen. Zudem wurde eine Phase-II-Studie für MGN1703 bei Lungenkrebs - eine der weltweit häufigsten Krebserkrankungen - beantragt. Die präklinischen Arbeiten an dem Impfstoffkandidaten gegen Leishmaniose MGN1331 wurden planmäßig abgeschlossen. Auch bei diesem Wirkstoff ist als nächster Schritt eine klinische Studie vorgesehen. Außerdem hat MOLOGEN einen Kooperationsvertrag mit der Berliner Charité und dem Max-Delbrück-Centrum abgeschlossen. Im Rahmen der Kooperation soll eine MIDGE®-basierte Krebs-Immuntherapie zur Behandlung von schwarzem Hautkrebs klinisch untersucht werden. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Studie.

Daneben stärkte die MOLOGEN AG mit zwei Kapitalerhöhungen auch ihre finanzielle Basis deutlich. Insbesondere die im Juni 2012 beschlossene und im Juli durchgeführte größte Kapitalerhöhung der Unternehmensgeschichte trug dazu bei, dass der MOLOGEN AG insgesamt 25 Millionen Euro frischer Mittel zur Verfügung stehen. „Die Ausgangslage der MOLOGEN AG hat sich für die weitere Unternehmensentwicklung somit fundamental verbessert. Wir stehen vor dem Eintritt in die erste Phase-III-Studie mit einem MOLOGEN-Produkt. Finanziell sind wir gut gerüstet, um diese sowie alle anderen geplanten Forschungsarbeiten durchzuführen“, so Jörg Petraß, der Finanzvorstand der MOLOGEN AG.

Neben dem wissenschaftlichen Erfolg verbessern die aktuell erzielten Studienergebnisse für MOLOGEN auch die wirtschaftlichen Aussichten. Denn die erste Auswertung der Phase-II-Darmkrebsstudie zeigte bei den mit dem MOLOGEN-Präparat MGN1703 behandelten Studienpatienten eine signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens. Gleichzeitig konnte eine unerwartet deutliche Verringerung des Risikos der Tumorprogression (Hazard-Ratio) beobachtet werden. Die hervorragenden Studienergebnisse führen zudem zu einem deutlich gestiegenen Interesse großer Pharmaunternehmen, wie Dr. Matthias Schroff, Vorsitzender des Vorstands, berichtet.

Unternehmensergebnis im ersten Halbjahr im Plan
Insgesamt erzielte die MOLOGEN AG erwartungsgemäß zwischen Januar und Juni 2012 einen Umsatz von 0,1 Mio. Euro (H1 2011: 0,1 Mio. Euro) sowie sonstige betriebliche Erträge von 0,2 Mio. Euro (H1 2011: 0,4 Mio. Euro). Der Verlust im Berichtszeitraum erhöhte sich entsprechend erwartungsgemäß von 3,2 Mio. Euro zum ersten Halbjahr 2011 auf aktuell 3,6 Mio. Euro. Maßgeblich dafür waren neben den geringeren betrieblichen Erträgen die Fortschritte im Bereich Forschung und Entwicklung. Sie führten im ersten Halbjahr 2012 zu erhöhten Aufwendungen in diesem Bereich, vor allem beim Materialaufwand für die fortschreitenden klinischen Studien. Während im ersten Halbjahr des Vorjahres im Bereich F&E 2,6 Mio. Euro aufgewendet wurden, stieg der Wert im ersten Halbjahr 2012 auf 2,8 Mio. Euro.
Zum 30. Juni 2012 verfügte die MOLOGEN AG über liquide Mittel in Höhe von 6,5 Mio. Euro (31.12.2011: 7,5 Mio. Euro). Die nach Abschluss des Berichtszeitraums im Juli durchgeführte Kapitalerhöhung, bei der die MOLOGEN AG einen Bruttoemissionserlös von 22 Mio. Euro erzielte, ist dabei noch nicht berücksichtigt.

Ziele für das Geschäftsjahr 2012 werden planmäßig weiter verfolgt
Für das laufende Geschäftsjahr 2012 verfolgt die MOLOGEN AG weiterhin die zu Jahresbeginn formulierten Ziele. Dabei sind insbesondere die Fortführung der laufenden klinischen Studien mit den Krebsmedikamenten MGN1703 und MGN1601, der Beginn der klinischen Studie mit MGN1703 in der Indikation Lungenkrebs sowie die Beantragung einer weiterführenden klinischen Studie mit MGN1601 in der Indikation Nierenkrebs zu nennen. Im Bereich der Infektionskrankheiten wird das Projekt MGN1333 planmäßig fortgeführt.

Außerdem werden die Lizenzgespräche mit Pharma-Unternehmen über das Krebsmedikament MGN1703 auf der Grundlage der außerordentlich positiven Ergebnisse der Darmkrebsstudie weiter vorangetrieben.

Über die MOLOGEN AG
Die MOLOGEN AG, ein deutsches biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in Berlin, ist auf die Erforschung und Entwicklung innovativer Arzneimittel auf Basis von DNA-Strukturen spezialisiert. Im Fokus der Aktivitäten stehen zahlreiche immunsystemrelevante Produktentwicklungen, einerseits Impfstoffe gegen schwere Infektionskrankheiten und andererseits Krebsmedikamente. Die MOLOGEN AG gehört weltweit zu den wenigen Biotechnologie-Unternehmen mit einer gut verträglichen DNA-basierten Krebsbehandlung im klinischen Entwicklungsstadium.
Die Aktie der MOLOGEN AG ist im Prime Standard der Deutschen Börse gelistet
(ISIN DE 0006637200).

Verbandszugehörigkeiten:

BIO Deutschland e.V.  |  DECHEMA - Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.  |  Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie (DIB)  |  Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.  |  Vereinigung deutscher Biotechnologie-Unternehmen (VBU)  |  Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA)  |  Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI)


MIDGE®, dSLIM® und MOLOGEN® sind eingetragene Marken der MOLOGEN AG.


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