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19.08.2009

MOLOGEN AG begrüßt Klärungsprozess um eine Produkt-Lizenz - Schiedsgerichtsverfahren eröffnet

Vor dem Deutschen Institut für Schiedsgerichtsbarkeit wurde von einem Lizenznehmer der MOLOGEN AG ein Schiedsgerichtsverfahren eingeleitet. Hintergrund ist der Wunsch des derzeitigen Lizenzinhabers, die erworbene Lizenz für die Vermarktung einer zellbasierten Gentherapie gegen Krebs in der Region Indien zurückzugeben. Über die Modalitäten konnte bislang keine Einigung erzielt werden. Der eingereichte Schriftsatz bewertet die Lizenz mit 2,2 Mio. Euro. Mit einer Klärung des Sachverhaltes ist voraussichtlich nicht vor Mitte 2010 zu rechnen. Der Vorstand der MOLOGEN AG geht aus heutiger Sicht nicht davon aus, dass die Ansprüche des Lizenznehmers durchsetzbar sind.

CEO Dr. Matthias Schroff macht deutlich: „Wir sehen dem Verfahren gelassen entgegen, da eine Rückgabemöglichkeit der Lizenz vertraglich nicht vorgesehen ist. Gleichzeitig sind wir an dem Klärungsprozess selbst sehr interessiert, da die wirtschaftliche Verwertung der Lizenz durch den Lizenznehmer stark hinter den Erwartungen der MOLOGEN AG zurückgeblieben ist.“

Die von der MOLOGEN AG mit dieser Sache beauftragten Rechtsanwälte schätzen den Wunsch des Lizenznehmers als aussichtslos ein, die Rückgabe der Lizenz zu seinen Bedingungen durchzusetzen. Die Vertragslage der MOLOGEN AG sei in dieser Sache unzweifelhaft.

Produktpipeline


Die MOLOGEN AG ist eines der wenigen Biotech-Unternehmen weltweit, das an einer DNA-basierten Krebstherapie im klinischen Entwicklungsprogramm arbeitet. Nach den positiven Zwischenergebnissen aus der laufenden klinischen Studie der Phase 1b mit dem Krebsmedikament MGN1703 hat die zuständige Behörde der Erweiterung der Studie um eine zusätzliche Dosierungsgruppe zugestimmt. Das Unternehmen konnte inzwischen mit der Untersuchung der Höchst-Dosierung von 60mg je Behandlung beginnen. Erste Ergebnisse aus dieser zusätzlichen Dosierungsgruppe werden gegen Ende des dritten Quartals 2009 erwartet.

Auch die Vorbereitungen für eine klinische Studie der Phase I/II mit der zellbasierten Gentherapie gegen Nierenkrebs MGN1601 wurden weiter vorangetrieben. Die Studie soll noch in diesem Jahr beantragt werden.

Fortschritte hat die MOLOGEN AG auch im Rahmen der Entwicklung eines DNA-Impfstoffes gegen die Leishmaniose beim Menschen erzielt. Im Rahmen eines europäischen Fördermittelprojekts sollen die präklinischen Arbeiten durchgeführt und abgeschlossen werden. Die MOLOGEN AG ist dabei Teil eines internationalen Konsortiums von Leishmaniose-Experten.

Über MOLOGEN


Die MOLOGEN AG, ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in Berlin, ist auf die Erforschung und Entwicklung innovativer Arzneimittel auf Basis von DNA-Strukturen spezialisiert. Im Fokus der Aktivitäten stehen Produktentwicklungen für die Behandlung von Krebs sowie Impfstoffe gegen schwere Infektionskrankheiten.
MOLOGEN wurde 1998 gegründet und gehört weltweit zu den wenigen Biotechnologie-Unternehmen mit einer gut verträglichen DNA-basierten Krebsbehandlung im klinischen Entwicklungs­stadium.

Die Aktie der MOLOGEN AG ist im Prime Standard der Deutschen Börse gelistet (ISIN DE 0006637200).

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